Geschäftsbericht 2015DEENCN
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gebettet

Günstiger, ergonomischer und sogar nachhaltiger – Latexmatratzen auf Basis von Evonik-Produkten versprechen mehr Schlafkomfort auch für anspruchsvolle Schläfer. Und sie setzen ein chemisches Nebenprodukt sinnvoll und effizient ein.

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Schon deshalb lohnt es sich, beim Matratzenkauf auf die richtige Unterlage zu achten. Zumal die falsche zahllose Beschwerden mit sich bringen kann: Hausstauballergiker leiden unter gereizten Atemwegen und Augen, Kälteempfindliche frösteln sich durch die kalte Jahreszeit, Menschen mit Rückenproblemen werden schmerzhaft geweckt oder stehen verspannt auf. Und wer ein Pfund zu viel auf die Waage bringt, der versinkt eher in seiner Matratze, statt entspannt auf ihr zu liegen. Bei all diesen Problemen kann eine Latexmatratze Abhilfe versprechen.

Naturlatex ist jedoch nicht nur teuer. Auch stehen einige Anbaugebiete für die nötigen Kautschukbäume in der Kritik, weil für sie Regenwälder gerodet werden.

Seit Jahrzehnten ist Butadien für die Reifen-, Papier- und Kunststoffindustrie ein wesentlicher Rohstoff. Die Nachfrage nach Synthesekautschuk wird das Wachstum positiv beeinflussen.Dr. Gerhard Himmel

Vice President Marketing & Sales,
Marketingbereich Rubber & Plastics,
Geschäftsgebiet Performance Intermediates

Evonik bietet mit Butadien einen wirtschaftlicheren Ausgangsstoff an. Mit seiner Hilfe lässt sich synthetischer Latex herstellen, der günstiger ist und im Gegensatz zu natürlichem auch nicht durch UV-Licht spröde wird. Und da Butadien bei der Verarbeitung von Rohöl ohnehin anfällt, ist auch die Nutzung sinnvoll und nachhaltig.

Die meisten Matratzenhersteller setzen auf eine Kombination aus Natur- und sogenanntem Synthese-Latex – im Verhältnis von bis zu 40 Prozent Natur und der verbleibende Anteil Synthese. Künstlicher Latex besteht aus rund 40 Prozent Butadien, es gibt aber auch Verfahren, die einen noch höheren Butadien-Anteil bei der Produktion verwenden.

Latexmatratzen sind für viele Menschen eine gute Wahl. Besonders geschätzt sind sie jedoch bei Allergikern, die auf Hausstaubmilben reagieren. Latexmatratzen sind antibakteriell beschichtet, darum hygienischer und zudem leicht sauber zu halten. Staubmilben richten sich in ihnen so gut wie gar nicht ein. Auch beim Schlafkomfort schneiden sie meist bestens ab. Sie werden als angenehm warm empfunden und leiten Feuchtigkeit sehr gut ab. Große und schwere Menschen sowie Rückenschmerzgeplagte schätzen die hohe Punktelastizität und den dadurch für sie höheren Komfort. Wer bliebe da nicht noch gern etwas länger liegen?

Nicht nur in Matratzen, sondern auch in Polstern und Schäumen für die Isolierung stecken Produkte von Evonik. Besonders belastbar, feinporig und gleichmäßig werden die unterschiedlichsten Schaumstoffe für die Industrie erst dank Additiven von Evonik.